Kinderrechtepreis 2026 in Mainz verliehen

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Jugendministerin Katharina Binz hat am 18. April 2026 den Kinderrechtepreis Rheinland-Pfalz im Haus der Jugend in Mainz verliehen. Mit dem Preis würdigt das Land kreative Projekte, die sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Der Kinderrechtepreis wird seit 2022 vergeben. Er richtet sich an Kommunen, Verbände, Vereine, Schulen, aber auch andere Institutionen sowie Einzelpersonen, die innovative und nachhaltige Projekte ins Leben gerufen haben. Diese sollen die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in ihren Gemeinden fördern. Zudem sollen sie ihre Meinung respektieren und ihnen ermöglichen, das Leben in ihrem Umfeld aktiv mitzugestalten. Besonders gewürdigt werden Projekte, die Kindern eine Stimme geben und ihre Teilhabe an demokratischen Prozessen unterstützen.

Diese Projekte wurden 2026 ausgezeichnet

Der 1. Preis ging an die Gustav-W.-Heinemann-Schule Raubach für das Projekt „Kinderrechte gehen uns alle an – weil jedes Kind zählt!“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit Kinderrechten auseinander und beschäftigten sich insbesondere mit dem Recht auf Fürsorge, medizinische Hilfe und Unterstützung.

Mit dem 2. Preis wurde die Kreisverwaltung Kaiserslautern ausgezeichnet. Gemeinsam mit Kindern aus Grund- und Förderschulen entstand das Projekt „Kinder haben Rechte – Kinderrechte im Landkreis Kaiserslautern 2025“. Dabei entwickelten die Kinder einen eigenen Song und ein Musikvideo zum Thema Kinderrechte.

Der 3. Preis ging an Lokale Agenda 21 Trier e.V. für die „Mobile Aktion Rote Hand – Für Kinderrechte gegen Kindersoldat:innen“. Mit roten Handabdrücken setzen Kinder und Jugendliche dabei ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldatinnen und Kindersoldaten.

Den Sonderpreis „Ländlicher Raum“ erhielt die Kita St. Laurentius in Gundheim für ihr Projekt „Kinderrechte sichtbar machen“. Über zwei Jahre hinweg beschäftigten sich die Kinder gemeinsam mit verschiedenen Kinderrechten, die anschließend bei einem großen Kinderrechtefest präsentiert wurden.

Kinderjury entscheidet über die Gewinner

Eine Besonderheit des Kinderrechtepreises ist die Kinderjury: 16 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren aus Mainz, Alzey und Worms sichteten die eingereichten Projekte und entschieden gemeinsam über die Gewinnerinnen und Gewinner. Damit wird Beteiligung nicht nur gefordert, sondern direkt umgesetzt.

Weitere Informationen zum Kinderrechtepreis Rheinland-Pfalz finden Sie auf der Webseite des Kinderrechtepreises RLP.